Was ist Guerilla Gardening?


Eine subversive Variante der städtischen Begrünung stellt das Guerilla Gardening dar. Diese Methode, also eine brach liegende Fläche zu finden und zu erobern, um anschließend Gewächse darauf anzupflanzen, existiert seit den Siebzigern.
Guerilla Gardening ist illegal und wird manchmal als eine Form von politischem Protest eingesetzt. (Dornenbüsche auf einem Golfrasen pflanzen).
Viele Guerilla Gärtner haben es sich allerdings auch zur Aufgabe gemacht, durch unerlaubtes Aussäen von Saatgut aktiv an einer Veränderung des Stadtbildes teilzunehmen. Beim Guerilla Gardening kommen sogenannte Samenbomben (Seed balls) zum Einsatz. Hierfür werden verschiedene Samen mit Kompost, Tonpulver und Wasser vermengt.
Eine brach liegende Fläche innerhalb der Stadt zu bepflanzen, schafft außerhalb von geplant angelegten Parkanlagen Grünflächen und trägt zur optischen Aufwertung des jeweiligen Gebietes bei.